Wir gedenken der Opfer der Konzentrationslager und von NS-Zwangsarbeit.
Hier nennen wir ihre Namen und erzählen ihre Geschichten.
Die folgenden Biogramme erzählen vom Leben der verstorbenen KZ Häftlinge, Kriegsgefangenen, Zwangsarbeiter*innen und DPs.
Die Texte thematisieren Gewalt und Tod.
Basis für vieles, das wir heute über die Geschichte der Lager in Moringen wissen, sind Dokumente der Täter*innen. Diese haben über die Häftlinge des Jugend-KZ geschrieben und dabei menschenverachtende, ableistische oder rassistische Sprache genutzt. Mit dieser Quellensprache müssen wir umgehen: Auch wenn wir die Begriffe in unserem heutigen Sprachgebrauch nicht reproduzieren wollen, müssen wir sie dennoch historisch kontextualisieren, um nicht diesen Aspekt der Verfolgung unsichtbar zu machen. Wir nennen Begriffe aus der Quellensprache in Anführungszeichen, um deutlich zu machen, dass diese nicht die Worte unserer Autor*innen sind, sondern die systematisch genutzte, abwertende und kategorisierende Sprache der Täter*innen.
Die Biogrammee sind durchsuchbar nach Alphabet, Grablagen und Todesjahren.
